Lars von Trier

Hat jemand eine Meinung über Lars von Trier? Nach meinem Dafürhalten ist der gute Mann in seiner Eigenschaft als...

18. August 2009
Lars von Trier

Hat jemand eine Meinung über (das filmische Werk von) Lars von Trier?

Nach meinem Dafürhalten ist der gute Mann in seiner Eigenschaft als Regisseur und in Verlängerung davon in seiner Eigenschaft als intervenierender Teilnehmer an der europäischen Gesellschaft ein absolut grenzwertiges Phänomen, dem man nicht auch noch Belohnungen und Hochschätzungen zuteil werden lassen muß. Wie er in seinen Filmen an Tabus rüttelt, ist jenseits des guten Geschmacks. Und mit der Disposition, über Missgefallen und Abscheu an gewissen Praktiken, die er in seinen Filmen zeigt, Effekte zu erzielen, reiht sich ein in eine lange Liste bürgerlich-spießiger Spielereien mit den herrschenden Konventionen. Ein anderes Beispiel in dieser Hinsicht wäre 'Das große Fressen' von 1973. Der Mangel an Phantasie, ihre Ideen anspruchsvoll in Bilder umzusetzen, wird von Leuten wir Trier kaschiert durch Obszönitäten und Niveaulosigkeiten.

Vielleicht hat jemand eine Meinung dazu ...

dom
18. August 2009

Also ich halte von Trier für einen sehr begabten und sensiblen Regisseur.

Kenne so gut wie alles von ihm und nicht alles ist so extrem, wie "Idioten". Ich finde ja immer, Dinge nicht zu zeigen, weil sie eklig sind oder nicht erwünscht, sehr unecht. Und gerade an Phantasie mangelt es ihn bestimmt nicht, siehe die Mini-Serie Geister (Kingdom).

der gute Mann in seiner Eigenschaft als Regisseur und in Verlängerung davon in seiner Eigenschaft als intervenierender Teilnehmer an der europäischen Gesellschaft ein absolut grenzwertiges Phänomen, dem man nicht auch noch Belohnungen und Hochschätzungen zuteil werden lassen muß.

Warum nicht? Wir bezahlen Spitzenpolitiker für so marode Ideen, wie die Abwrackprämie, eine willkürlich organisierte Abschiebungspolitik und die ARGE. Als freischaffender Künstler zwint er ja niemanden, seine Filme zu sehen, zumal sie wirklich abseits des Mainstreams liegen, viel zu anstrengend für Popcorn-Kino-Konsumenten.

Wie kommste grad jetzt auf LvT? Haste dich über was bestimmtes geärgert?
18. August 2009
"Breaking the Waves..."

...ein Meisterwerk mit kaum an Intensität zu überbietender Landschaftsdarstellung und Darstellern, die so authentisch wirken, als spielten sie um Ihr Leben...

Der Inhalt ist so derartig intensiv,
dass die Betrachtung
- vor allem gegen Ende -
fast körperlich weh tut!

Der Mangel an Phantasie, ihre Ideen anspruchsvoll in Bilder umzusetzen, wird von Leuten wir Trier kaschiert durch Obszönitäten und Niveaulosigkeiten.
Hier kann es sich nur um ein Mißverständnis handeln:

Es handelt sind offensichtlich um die öffentlichen Auftritte von Dieter Bohlen, die vom Verfasser des Threads so derartig abwertend attribuiert werden...!?


Johnny Cash:
I walk the line ...
18. August 2009

Bei Breaking the Waves war ich danach total alle *lach* hab total geschwitzt! Krasser Film. Guter Film!
18. August 2009

Krasser Film. Guter Film!
Das habe ich versucht,
zum Ausdruck zu bringen...

Die Intensität ist mit den Maßstäben
des "normalen" Kinos
nicht zu beschreiben.

Die Intentionswelt
erreicht Dimensionen,
die fast jede Schmerzgrenze
zu überschreiten wissen...


Johnny Cash:
I walk the line ...
18. August 2009
Meine Meinung

"Dancer In The Dark" fand ich eindrucksvoll, "Riget" eher mittelmäßig und für "Manderlay" gebe ich dominik8 ein Stück weit Recht - der Film repräsentiert eine überaus bürgerliche Sicht auf Verhaltensweisen von Menschen.
Trier sagt dazu selber, er wollte "gegen den Idealismus, der selbst Menschen mit den besten Absichten in die Irre führen kann" einen Kontrapunkt setzen. Hierbei wird Idealismus allerdings in ganz und gar bürgerlicher Weise definiert und es ist nicht etwa ein Gegensatz zwischen historischem Materialismus und Idealismus gemeint.

Trotz daß ich von Trier für keinen schlechten Filmemacher halte, denke ich, man kann schon ein Stück weit von verfilmten Zynismus sprechen.
Da ziehe ich eindeutig Ken Loach vor (der wiederum sehr wohl ein Verständnis von historisch-dialektischen Materialismus in seinen Filmen offeriert).
Verglichen mit der allgemeinen Masse von Mainstream-Filmern ist Lars von Trier dann aber wiederum schon gehobene Klasse.
19. August 2009
@ ...

Minou:

etwas in Relation zu etwas noch schlechterem zu setzen (--> Politiker werden für den Mist, den sie fabrizieren, auch noch übermäßig gut bezahlt ...), enthebt einer Kritik an etwas nicht die Grundlage ... das ist in etwa so, als zu sagen: verglichen mit vielen Hungernden in der sogenannten Dritten Welt geht es Sozialhilfeempfängern hierzulande vergleichsweise gut. Beide Erscheinungen stehen für sich und müssen als solche bewertet werden ... das würde ich auch für meine Kritik an Trier beanspruchen wollen!

J&J:

Es handelt sind offensichtlich um die öffentlichen Auftritte von Dieter Bohlen, die vom Verfasser des Threads so derartig abwertend attribuiert werden...!?

... was für eine super-coole Antwort, gratuliere!
weil ich offensichtlich Deine Einschätzung re Trier nicht teile, muß ich etwas verblödet sein und kann nicht wirklich wissen, wovon ich rede/schreibe ... muß ich gar nichts weiter dazu sagen, das disqualifiziert sich selbst!


daß 'wir' Hochschätzungen zuteilen, im Sinne eines filminteressierten Publikums, ist im Fall Triers unangebracht. Idioten war banal, zynisch und ohne irgendeine Tiefe; Manderlay wirkt langatmig und als ein gescheiterter Versuch, Platitüden in ein originelles Licht zu rücken. Ich muß das filmische Werk von Trier nicht als Ganzes und/oder als Ding thematisieren, um es beurteilen zu können. Diese zwei Beispiele rechtfertigen aus meiner Sicht in keinster Weise, daß man über Trier als einen besonders guten Regisseur/Filmemacher spricht! Im Gegenteil sind sie geeignet, seinen überzogenen Ruf wieder zu relativieren.

dom
19. August 2009
@dom

Ja, da magst du Recht haben, Vergleiche dieser Art untermauern oder entkräftigen nicht die Aspekte einer Kritik. Meine Absicht war eher jene, Meinungen an sich nicht so grosse Bedeutung zu schenken, egal ob deiner oder meiner, weil jeder einen bestimmten Standpunkt aus welchen Gründen auch immer hat. Man wird bei der Gegenüberstellung von "find-ich-gut-weil"- und "halt-ich-für-Schrott-weil"-Ansichten zu keinem Konsens kommen, weil dies nicht von der Natur dieses Meinungsschlagabtauschs beabsichtigt ist. Daher meine zugegeben polemische Anspielung auf diverse Politikeraktivitäten.

Ich halte einfach subjektive und unkonstruktive Kritik für wenig erwähnenswert, dient sie ja nur der reinen Information, dass jemand so und so denkt. Dennoch ist mir auch sehr bewusst, dass viele dennoch das Bedürfnis haben, diesem Groll Luft zu machen oder eben etwas in ihren Augen nicht gutheissungswürdiges zur Diskussion stellen möchten und das geht für mich total in Ordnung.



Über seinen neuen Film "Antichrist" scheiden sich die Geister ähnlich, wie die der Threadschreiber bisher:

Wikipedia ("Antichrist" - Rezeption):

Der Film feierte seine Uraufführung am 18. Mai 2009 auf den 62. Filmfestspielen von Cannes, wo Antichrist im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten war. Auf der Pressekonferenz zum Film rühmte sich Von Trier als „bester Regisseur der Welt“[6], auch wenn er Antichrist nicht für seinen besten Film halte.[7]
Der Film avancierte zum Skandal und neben Quentin Tarantinos Inglourious Basterds zum „meistdiskutierte(n) Film auf der Croisette“.[8] Die deutsche Fachpresse spaltete Antichrist. Daniel Kothenschulte (Frankfurter Rundschau) stellte fest, dass der dänische Regisseur „so plump“ wie noch nie auf „die Instinkt-Wirkung vermeintlich emotionaler Kinobilder“ hoffe, die „er in ihrer Manipulation bloßzustellen versuche“. Der Film sei „In seiner Gänze ein tragischer Ausdruck der Schaffenskrise seines Regisseurs“ und leide „im Detail an der inneren Distanz seiner Protagonisten“.[9] Verena Lueken (FAZ) sah in Antichrist ein „verkünstlerischtes, aufgeblähtes Genrekino, das mehr sein will als Genre“. Sie pries die beiden Hauptdarsteller als furchtlos, Von Trier würde beide aber „ohne guten Grund in einer schauspielerischen Tour de force“ verheizen. [10] Dagegen bewertete Andreas Borcholte (Spiegel Online) den Film als „ein extrem schwerverdauliches, aber grandioses und sehr bildgewaltiges Meisterwerk“ und bescheinigte Antichrist gute Chancen auf den Hauptpreis des Filmfestivals.[11]
Auf dem Filmmarkt von Cannes wurde Antichrist den internationalen Verleihern aufgrund der pornografischen und gewalttägigen Szenen in der Festival-Version und eine um vier Szenen gekürzte Fassung angeboten und soll in Großbritannien einen der höchsten Abschlüsse seit Jahren erzielt haben

Manderlay kenn ich z.B. gar nicht, und das OBWOHL Udo Kier mitspielt *lach* Hab Dogville auch nicht gesehen, bin eher eine Jüngerin seine weniger kommerziellen Werke. Lars von Trier sehe ich als bitterbösen Zyniker des Mediums Film, er spielt mit seinen Rezipienten. Auch eine Art von Unterhaltung, muss man aber nicht mögen. Und dass er sich auf ner Pressekonferenz als "besten Regisseur der Welt" bezeichnet gehört ebenso zu seiner eigenwilligen künstlerischen Inszenierung, wie seine mögliche Rolle, als
absolut grenzwertiges Phänomen
.

Er selbst fände das super, dass du dich über seinen Erfolg aufregst.
19. August 2009
Die Fortsetzung ...

... was für eine super-coole Antwort, gratuliere!
weil ich offensichtlich Deine Einschätzung re Trier nicht teile, muß ich etwas verblödet sein und kann nicht wirklich wissen, wovon ich rede/schreibe ... muß ich gar nichts weiter dazu sagen, das disqualifiziert sich selbst!
! N E I N !

Hier werden die Dinge bewusst aus dem Zusammenhang gerissen:

Es ging um folgende Polemik, die sich jenseits jeder Sachlichkeit befindet:

Der Mangel an Phantasie, ihre Ideen anspruchsvoll in Bilder umzusetzen, wird von Leuten wir Trier kaschiert durch Obszönitäten und Niveaulosigkeiten.
Eine derartige Stellungnahme erschwert die sachliche Beschäftigung mit den Werken des Regisseurs.


Johnny Cash:
I walk the line ...
21. August 2009
@minou

Ich halte einfach subjektive und unkonstruktive Kritik für wenig erwähnenswert, dient sie ja nur der reinen Information, dass jemand so und so denkt. Dennoch ist mir auch sehr bewusst, dass viele dennoch das Bedürfnis haben, diesem Groll Luft zu machen oder eben etwas in ihren Augen nicht gutheissungswürdiges zur Diskussion stellen möchten und das geht für mich total in Ordnung.

... äh, worum geht es hier sonst, als Dinge zur Diskussion zu stellen? Und was machen wir hier in den Foren anderes, als zu informieren und uns gegenseitig zu unterhalten?

Re subjektiv: letzten Endes ist alles genauso subjektiv wie objektiv bzw. wie intersubjektiv! Und was unkonstruktiv ist, wird niemals konsensfähig sein! Auch die Suche nach Konsens kann hier doch nicht das Ziel sein!

Wenn Du auf so einen harmlosen Eingangsthread so grundsätzliche Überlegungen anstellst, stellt sich mir die Frage, was dieses wie die vielen anderen Foren hier für Dich darstellen ...

dom
06. September 2009

Ich finde Lars von TRier gut und wichtig; er haut auch mal daneben, darf er, niemand ist perfekt, aber ich halte es für unstrittig, daß er eine wichtigesten Regisseure unserer Zeit ist und daß es eindeutig zu wenig seins Kalibers gibt.

@Dominik8 , irgendwie fährst du da deine eigenartige Schiene, die erstens etwas - höflich ausgesdrückt : widersprüchlich ist und zweitens keine andere Meinung zuläßt: du eröffnest aus dem Nichts und offensichtlich bloß aus persönlichem Groll über die Geschmacksüberschreitungen einen Thread über Lars von Trier, in dem Du mehr oder weniger dazu aufrufst, ihn zu boykottieren (was schonmal alles andere als "harmlos" ist- dazu später mehr. )

Dies übrigens alles im gleichen Thread in dem mit Worten wie "bürgerlich und konventionell" um sich geworfen wird, dabei ist dein Ansatz, sich so aufzuregen, der - verzeih- spießigste überhaupt: weil nämlich nur vorgeblich analyitisch im Grunde abet nur geschmäcklerisch und - und das ist das schlimmste- WOLLEND im Halbwissen bleibend.

Wo andere versuchen zu objektivieren, sagst du "Ich muß nicht alles kennen, zwei Filme die ich doof finde, rechtfertigen daß ich ihn ganz ablehnen darf ".(Ein wirklich beängstigende Rechtfertigungsstrategie- mit Dir hätte es "Strawberry Fields forever" nicht gegeben, weil "Please Please me" und "Love me Do" scheisse waren. Keine Entwicklungsmögklichkeiten in deiner Weltsicht..)

Wenn Andere darauf sagen "Es ist halt dein Geschmack, über Geschmack kann man soweiso nicht streiten", sagst Du nicht ohne subtile aber nicht wirklich gewitzte Herablassung ("Da fragt man sich, was diese Foren hier für Dich bedeuten") sinngemäß einfach nur:

"Es geht ja auch nur um Geschmack, was nimmst Du das alles so ernst?"
und windest Dich raus.


Dabei IST dein Thread sehr ernst, du polemisierst aufgrund von Halbwissen, daß Du sogar verteidigst-
das ist sowas von respektlos nicht nur Kunst sondern jedem Geist gegenüber.
Und Du sagts ja nicht nur deine Meinung, sondern gehst ins politische, redest von seiner "intervenierenden Teilnahme an der Europäischen Gemeinschaft" (er ist ein Büger wie jeder andere auch )
und sagst , der Mann hätte keine Anerkennung verdient..

Du müsstest Dich in Österreich mit der FPÖ wohlfühlen: "Wollt ihr Kunst oder wollt ihr Peymann, Hrdlizcka und Jelinek?" werben die da. Das kommt deiner Intention sehr nahe. Dein Ansatz ist in der Verlängerung GENAU DAS. Ich bete zu Gott, daß Du nicht in irgendeinem Gremium sitzt, daß über Kulturgelder zu entscheiden hat.




Natürlich darfst Du das alles ,immer raus damit, istn freies Land, zum Glück. Und genauso darf wie Lars von Trier zum Glück NOCH Filme machen..
Aber warum fragst Du nach Meinungen, wenn Sie dich überhaupt nicht interessieren?
Hast Du überhaupt mal versucht zu verstehen, warum Lars v Trier seine Filme so macht wie er sie macht und bist über deinen Geschlack-Schatten gesprungen?

Und wo es um die Grenzen des Geschmacks geht:
was ist dann für Dich bitte Pasolini, bei dem Menschen Exkremente essen müssen? Oder David Lynch, bei dem Menschen mit Kopfschuss in der Gegend rumstehen und sich im Hirn popeln ?
Oder SHAKESPEARE um mal außerhalb von Film zu landen?
Tun alle weh.
Sind alles Meister.
Zu Recht.


Ok, zum Schluß mal im Guten und ich entschuldige mich vorab für meinen Furor...

ich empfehle Dir Daniel Kehlmanns Artikel über Antichrist (ZEIT von dieser Woche), in dem neben dem Film ein paar Gedanken über Lars von Triers
Filme und seine Ansätze drinstehen.
Klein und nebenbei , aber enorm wichtig.

Ich halte es danach für unmöglich, bei allem Verständnis für das Ablehnen seiner Ästhetik und allem was mit Subjektivität und Geschmack zu tun hat, ihm eine Tiefe und Auseindanersetzung mit der meschlichen Natur abzusprechen und mit einer unerhörten Rigorosität umzusetzen die seinesgleichen sucht.

Von seiner Berechtigung ganz zu schweigen..

zuletzt :
Satire darf alles, wissen wir seit Tucholsky.

Kunst nicht:
Kunst MUSS alles.



Peace.
06. September 2009

Nachtrag:

Sorry für die vielen Flüchtigkeitsfehler.

Hatte noch nicht gefrühstückt.
*zwinker*
16. September 2009
@tender

ach Du lieber Himmel ...

Du bist offensichtlich mit einem falschen Fuß aufgestanden. Die vielen Unterstellungen, Anspielungen und persönlichen Angriffe nehme ich Dir nicht übel. Jede/r wie er will und/oder kann. Auf alles, was Du geschrieben hast, kann und will ich nicht eingehen. Du hast jedes Recht, Beurteilungen anzulegen, wie Du es für richtig hältst. Bloß: das habe ich auch re Trier. Von Boykott habe ich übrigens nie geschrieben, wie auch! Das muß ja jede/r selbst entscheiden. Im Gegenteil hatte ich sogar immer unterstellt, daß man von Trier auch anders sehen kann, nur daß ich versuchen will, ihn mal nicht als genialen, avantgardistischen, unkonventionellen Filmemacher zu sehen. Das ist nun wiederum mein gutes Recht -- auch dann, wenn ich nicht alle Filme gesehen habe. Ich will und muß bei dem filmischen Werk Triers keine in sich geschlossene Totalität voraussetzen, die homogen ist und nur eine (Deine?) Lesart erlaubt. Ich könnte Dir jetzt im Gegenzug ebenfalls den Versuch der Disziplinierung, Tabuisierung und Reglementierung meiner Kritik vorwerfen. Aber das finde ich müßig und überflüssig. Lies noch mal meinen Eingangsthread und dann entscheide selbst, wie sehr das dort Geschriebene mit dem in Einklang steht bzw. vereinbar ist, was Du in Deinem vorletzten Beitrag zu schreiben müssen glaubtest ...

dom
16. September 2009
...

Ich halte es danach für unmöglich, bei allem Verständnis für das Ablehnen seiner Ästhetik und allem was mit Subjektivität und Geschmack zu tun hat, ihm eine Tiefe und Auseindanersetzung mit der meschlichen Natur abzusprechen und mit einer unerhörten Rigorosität umzusetzen die seinesgleichen sucht.

Von seiner Berechtigung ganz zu schweigen..

zuletzt :
Satire darf alles, wissen wir seit Tucholsky.

Kunst nicht:
Kunst MUSS alles.

... liest sich sehr normativ und apodiktisch, fast schon absolut ... und dennoch bleibt es 'nur' Deine Meinung!!!

dom
16. September 2009

Falscher Fuss: vielleicht.
Nur persönliche Meinung, meine wie deine:
sowieso.

Sieh dir Antichrist mal an, es würde mich interessieren wie Du ihn findest.

Mehr zu Lars von Trier


Interessante Gruppen zum Thema

  • Sex & Style

    Sex & Style

    Die Sexualität der Paare wird stark geprägt durch stilvolle Mittel. Schaut doch mal bei uns vorbei!
  • Jäger und Jagd

    Jäger und Jagd

    Jäger und Jagd ist eine Gruppe für alle Jagdinteressierten, die einen Jadschein besitzen, aktiv zur Jagd gehen
  • Wilder Osten

    Wilder Osten

    Der Name ist Programm: weil der „Wilde Osten“ genau die Bezeichnung ist, wie im Osten gefeiert wird, wie die L